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Termine Vorschau 2024

06.05.2024, 10.00 - 12.00 Uhr
Berufsberatung für Frauen im Erwerbsleben

Individuelle Beratungsgespräche mit Manuela Köhler vom Team #dieweiterbringer der Bundesagentur für Arbeit

Wenn das Elternsein auch eine berufliche Veränderung mit sich bringt, stehen viele Fragen im Raum. Wie kann ich Familie und Beruf vereinbaren? Kann ich mich durch Weiterbildung anders aufstellen oder in einen neuen Beruf wechseln? Wer unterstützt mich dabei? Wie schreibe ich meine Bewerbung neu? Wie agiere ich im Vorstellungsgespräch? All diese Fragen können Sie mit Manuela König vom Team #dieweiterbringer beraten.

Die Berufsberatung für Frauen im Erwerbsleben wird von Cathleen Bachmann unterstützt. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit setzt sich insbesondere für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein und beantwortet Fragen zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich. Frauen,die eine Beratung zu einer anderen Zeit wünschen, sind wir gern bei einer Terminvereinbarung behilflich.

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06.05.2024, 17.00 Uhr
Familiäres Wissen zum Thema Krieg
Gesprächskreis

Im Vorfeld eines Besuches der Sonderausstellung „Bomben auf Wernigerode“ im Harzmuseum Wernigerode wollen wir uns austauschen über familiäres Wissen zum Thema Krieg. Was wurde in den Familien berichtet, welche Erfahrungen und Einsichten wurden weitergegeben? Haben Eltern und Großeltern überhaupt über den Krieg gesprochen? Und was haben wir gefragt? Und nicht zuletzt: Wie sprechen wir heute mit unseren Kindern und Enkelkindern über Krieg?

                                                                                                   


07.05.2024, 11.00 Uhr
Bomben auf Wernigerode - eine Erinnerung an Krieg und Zerstörung

Besuch der Sonderausstellung des Harzmuseums Wernigerode im Schiefen Haus

Am 22. Februar 1944 erlebte Wernigerode den heftigsten Angriff alliierter Flugzeuge im Zweiten Weltkrieg. Mehr als 200 Sprengbomben töteten 192 Menschen, zerstörten 112 Häuser vollständig und beschädigten hunderte weitere Gebäude. Etwa 150 Personen wurden verletzt, teilweise schwer. Aus diesem Anlass erinnert das Harzmuseum mit einer Sonderausstellung mit dem Titel „Bomben auf Wernigerode – eine Erinnerung an Krieg und Zerstörung“ im Schiefen Haus an die Auswirkungen des Luftkriegs. Die Ausstellung umfasst rund 30 historische Fotografien aus den Tagen und Wochen nach dem Angriff auf Wernigerode.

Als zweites Element der Ausstellung werden Interviews mit Zeitzeugen in Form einer Video-Station gezeigt. Diese sehr anschaulichen Schilderungen führen unmittelbar in die Geschehnisse vor 80 Jahren zurück und werden kaum einen Zuschauer unberührt lassen.

Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Frauenzentrum Wernigerode, Marktstraße 11.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

                                                     


08.05.2024, 10.00 Uhr
Literaturkreis

Frau Blume berichtet über die Ausstellung: „Im Fokus: Martha, Käthe, Maria – Die Frauen der Familie Liebermann“ in der Liebermann Villa in Berlin.

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13.05..2024, 17.00 Uhr
Medienkritische Runde

In dieser Veranstaltungsreihe wollen wir Beiträge aus Presse, Funk, Fernsehen oder Netz besprechen, die uns aufgrund ihres Inhaltes oder ihrer Gestaltung aufgefallen sind. Thema der heutigen Runde:

Aspekte des Älterwerdens


14.05.2024, 19.00 Uhr
Start der Frauen-Film-Reihe:
Das Piano
Kino Volkslichtspiele Wernigerode, Salzbergstraße 1

Mit Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt konnte das Frauenzentrum für das Jahr 2024 eine Frauenfilmreihe realisieren. Geplant sind insgesamt sechs Filmvorführungen in Zusammenarbeit mit dem Kino Volkslichtspiele in Wernigerode. Gezeigt werden Filme von Frauen über Frauen. Bei der Auswahl der Filme konzentrieren wir uns auf neue und ältere Filmproduktionen, die aufgrund ihrer Problematik oder ihres besonderen künstlerischen Wertes hervorstechen.

Die Frauenfilmreihe startet mit dem preisgekrönten Film Das Piano von Jane Campion aus dem Jahr 1993.

                    

Bitte anmelden! (begrenzte Platzanzahl)

Karten sind zum Preis von 5,-€ nur im Frauenzentrum Wernigerode, Marktstraße 11, erhältlich.

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15.05.2024, 17.00 - 19.30 Uhr
Besser mit Europa. Die Kandidat*innen zur Europawahl stellen sich unseren Fragen          
Forum Gestaltung, Brandenburger Straße 30, Magdeburg

Wir haben die Möglichkeit, an einem interaktiven Politikabend teilzunehmen. Dieser wird vom  DGB zusammen mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und „Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt“ veranstaltet. Es gibt ein bekanntes Spielfeld und interessante Fragen zu vielen Themen rund um Europa. Die Kandidat*innen würfeln und beantworten dann die entsprechenden Fachfragen aus den jeweiligen Kategorien. In freien Kategorien hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder selbst Quizfragen zu lösen. Es wird spannend!

Treffpunkt 14.30 Uhr am Bahnhof Wernigerode.

Bitte anmelden!

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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22.05.2024, 10.00 Uhr
Literaturkreis

Frau Borchert spricht über "Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun.

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23.05.2024
"Für Mensch und Umwelt" - das Umweltbundesamt in Dessau

Fahrt nach Dessau und Besuch des Umweltbundesamtes

„Für Mensch und Umwelt″ ist der Leitspruch des Umweltbundesamtes – kurz ?UBA? genannt. Die zentrale Umweltbehörde Deutschlands kümmert sich darum, dass es in Deutschland eine gesunde Umwelt gibt, in der Menschen so weit wie möglich vor schädlichen Umwelteinwirkungen, wie Schadstoffen in Luft oder Wasser, geschützt leben können. Die Palette ist breit - von der Abfallvermeidung über den "Klimaschutz" bis zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln.

Vor Ort informieren wir uns über die Aufgaben und Arbeitsweise des Umweltbundesamtes, teilen unsere Fragen und sprechen über aktuelle Umweltthemen.

Treffpunkt am Bahnhof Wernigerode um 8.30 Uhr

Bitte anmelden!

Teilnehmerbeitrag 10,- €           

                                                  

               

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25.05.2024
Modigliani: Moderne Blicke (Malerei)

Besuch des Museums Barberini in Potsdam mit Führung durch die Sonderausstellung

Mandelförmige, blicklose Augen haben Modiglianis Stil unverkennbar gemacht. Mit ihrer stoischen Noblesse sind seine Portraits und Akte Ikonen der Moderne. Wie Frida Kahlo und Pablo Picasso provoziert Modigliani Abwehr und Bewunderung. Sein früher Tod förderte die Legendenbildung. Nur wenige seiner Werke befinden sich in deutschen Sammlungen. Modigliani. Moderne Blicke ist die erste Ausstellung in Deutschland seit fünfzehn Jahren. Sie revidiert das Image von Modigliani, indem sie ihn als Künstler zeigt, der seinen Blick auf die emanzipierte Frau richtet.

Treffpunkt 8.30 Uhr am Bahnhof Wernigerode

Bitte anmelden!

Teilnehmerbeitrag 30,- €


27.05.2024, 15.30 Uhr
"Frauenkraft" - Frauen helfen Frauen

Informationsveranstaltung zu einem neuen Angebot im Frauenzentrum

Die neue Gruppe ist ein Angebot für Frauen, die sich in einer herausfordernden Lebenssituation befinden. Sie ist speziell an Frauen gerichtet, die Unterstützung und Beratung in einem vertraulichen Rahmen suchen, die sich stabilisieren und ihr Leben neu sortieren möchten und sich dabei den Austausch mit Frauen in ähnlicher Lebenslage wünschen.  

In der Informationsveranstaltung möchten sich die Gruppenleiterinnen vorstellen und die Rahmenbedingungen der Gruppe klären sowie Anregungen und Wünsche bezüglich der Gruppe aufnehmen.

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28.05.2024, 17.00 Uhr
Vielfältig genießen - Junges Gemüse im Mai

Im Mai ist wieder Spargelzeit. Aber auch viele andere Gemüsesorten wie Radieschen, Kohlrabi, Blumenkohl und Blattsalate stehen auf dem Speiseplan. Der Wonnemonat ist auch die Zeit für Erdbeeren, die ersten dicken Bohnen und den ersten Mangold. Rhabarber und frischer Spinat machen das Angebot komplett. In geselliger Runde tauschen wir unsere liebsten Rezepte und probieren mitgebrachte Köstlichkeiten.

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29.05.2024, 10.00 Uhr
Literaturkreis

Die Weltreisenden Gaby und Gerhard Hafenrichter sind zu Gast mit ihrer Multivisionsshow „CHINA – eine Reise ins Reich der Mitte.“
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RÜCKSCHAU

27.04.2024, 19.00 Uhr
Anny Hartmann: Klima-Ballerina

Politisches Kabarett in der Remise, Marktstraße 1, Wernigerode

Sie müssen keine 17 Jahre alt sein und freitags auf der Straße sitzen, um etwas gegen den Klimawandel zu tun! Wir alle können etwas zur Rettung des Planeten beitragen. Manchmal reicht es schon, ins Kabarett zu gehen und Anny Hartmann zuzuhören. Die studierte Diplom-Volkswirtin besitzt nämlich das Handwerkszeug, um wirtschaftliche und politische Zusammenhänge erstens analysieren und zweitens amüsant, bissig und leicht nachvollziehbar vermitteln zu können.

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  29.04.2024, 17.00 Uhr
"Versäumte Bilder" - eine posthume Würdigung vergessener Wissenschaftlerinnen

Virtueller Besuch des Ausstellungsprojektes der Fotografin Gesine Born, Darmstadt

Sie haben Großes geleistet - doch ihre Gesichter kennt man nicht: Eine Ausstellung in Darmstadt zeigt vergessene Wissenschaftlerinnen mit realitätsnahen Portraits - erstellt von einer Künstlichen Intelligenz. Vorgestellt werden 17 in der Wissenschaft tätige Frauen, die zu ihren Lebzeiten von Männern überschattet und benachteiligt wurden und von denen es nur wenige echte Fotografien gibt. Die Fotografin und Wissenschaftskommunikatorin Gesine Born will mit ihrem Projekt gegen das Vergessen und die systematische Leugnung von Frauen in der Wissenschaft, deren Arbeit oft ihren männlichen Kollegen zugeschrieben wird, ankämpfen.

"In der Wissenschaft gibt es diese schwarz-weißen Ahnengalerien von Männern", erzählt sie. "Frauen sind da absolut nicht vertreten. Ich will sie gleichstellen und den Ahnengalerien hinzufügen und portraitiere sie deswegen mit hartem Licht, starken Posen oder verschränkten Armen."

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29.01.2024
Eröffnung der neuen Räume   

           

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15.12.2023, 14.30 Uhr / 16.00 Uhr
Spaziergang mit Gräfin Anna durch das winterliche Schloss Wernigerode
Geselliges Zusammensein im Schloss im etwas anderen Format

Gräfin Anna ist Bauarbeiten am Schloss gewohnt. Leider gehen damit gewisse Unpässlichkeiten einher. So war es dieses Jahr nicht möglich, die gewohnte Einladung zum Teesalon im November auszusprechen. Damit die Geselligkeit und der Austausch der vergangenen Jahre erhalten bleibt, wurde jedoch eine Alternative für alle interessierten Frauen angeboten:

Am Freitag, den 15.12.2023 lud Gräfin Anna zu einem Gang durch das festlich geschmückte Schloss ein. Viele der Räume sind mit ganz besonderen Erinnerungen und Bräuchen rund um die festlichen Tage verbunden. Gräfin Anna berichtete sowohl aus ihrer Zeit als auch von den vergangenen Weihnachtsgepflogenheiten ihrer Vorfahren. Nicht zu vergessen die Aufregung um ihren eigenen Geburtstag am 9. Januar, den Neujahrswechsel oder die nahenden Kostümbälle in Berlin.

Damit bleibt der „FrauenOrt“ Schloß Wernigerode – einer von über 40 FrauenOrten in Sachsen-Anhalt – weiterhin lebendig.

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04.12..2023, 17.00 Uhr
Prävention von Gewalt gegen Frauen
Veranstaltung mit Kriminaloberkommissarin Katrin Querfurth

Katrin Querfurth arbeitet als Sachbearbeiterin für kriminalpolizeiliche Prävention im Polizeirevier Harz. In dieser Veranstaltung informierte sie interessierte Frauen aus polizeilicher Sicht, wie sie sich im Falle von häuslicher Gewalt verhalten sollten und welche Unterstützung sie von der Polizei erhalten.

Fragen, auf die Frau Querfurth einging, waren u.a.:

Was bedeutet Gewalt in Paarbeziehungen? Was können Sie tun, wenn Ihnen Gewalt angetan wird? Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie Gewalt erfahren?

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17.11.2023, 19.00 Uhr
Buchvorstellung: Untergetaucht. Eine junge jüdische Frau überlebt in Berlin
Remise, Unterengengasse in Wernigerode

Der Berliner Historiker Dr. Hermann Simon und die Schauspielerin Nicole Haase stellten das Buch „Untergetaucht. Eine junge jüdische Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945“ von Marie Jalowicz Simon vor. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahm Barbara Toppel, Solo-Flötistin im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode.

Marie Jalowicz Simon wurde 1922 in Berlin geboren und wuchs in einem bürgerlichen jüdischen Elternhaus auf. Die Mutter starb 1938, der Vater drei Jahre später. Fortan erlebte Marie die Zwangsmaßnahmen und den alltäglichen Terror der Nazis gegenüber den Juden völlig auf sich selbst gestellt. 1942, als jüdische Menschen in ihrem Umfeld systematisch deportiert wurden, glückte es ihr, in der Stadt unterzutauchen. Mit falschen Papieren und immer neuen Verstecken gelang Marie das Überleben. Menschen halfen ihr aus unterschiedlichen Motiven, auch Zufälle spielten eine Rolle, und immer wieder rettete Marie die unglaubliche Gabe, Situationen im Nu richtig einschätzen.

Marie Jalowicz Simon, die in der DDR Professorin für Philosophiegeschichte und Altphilologie an der Humboldt-Universität war, starb 1998. Erst kurz vor ihrem Tod hat sie ihrem Sohn Hermann Simon ihr Leben und ihren Überlebenskampf in Einzelheiten berichtet. Dabei entstanden Tonbandmitschnitte von insgesamt 77 Stunden Länge. Aus diesem Material erstellte Hermann Simon gemeinsam mit der Autorin Irene Stratenwerth das Buchmanuskript. „Untergetaucht. Eine junge jüdische Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945“ ist ein einmaliges Dokument über die Zeit des Nationalsozialismus, „ohne Pathos und ohne Helden“ (Nadia Pantel, SZ). Uns Heutigen macht besonders ein Zitat daraus Mut: „Es lohnt, nicht im Takt mitzumarschieren. Es hat auch gelohnt, all die Ängste und Widrigkeiten auf mich zu nehmen. Denn das Leben ist schön.“

Die Veranstaltung bestand aus einem einführenden Vortrag von Dr. Hermann Simon (Historiker und Direktor der „Neuen Synagoge – Centrum Judaicum“ in Berlin von 1988 bis 2015) und einer szenischen Lesung von Passagen aus dem Bericht von Marie Jalowicz Simon durch Nicole Haase. Babara Toppel gestaltete die Übergänge mit ihrer persönlichen Musikauswahl.

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18./19.11.2023
WENDO - Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen

Training für Frauen und Mädchen ab 10 Jahren mit Carina Tränkner, Göttingen                                                  

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November wurden am 18. und 19.11.2023 in der Sporthalle Kohlgarten in Wernigerode zwei WENDO Kurse für Frauen und Mädchen angeboten.

WENDO stärkt das Selbstbewusstsein. Es werden Techniken gelernt, die helfen in bedrohlichen oder grenzüberschreitenden Situationen zu handeln. WENDO umfasst sowohl körperliche Abwehr- und Angriffstechniken als auch wirksame Methoden, sich mit Worten, Blicken oder Körperausdruck gegen unterschiedlichste Formen von Grenzüberschreitung zur Wehr zu setzen.

In entspannter Atmosphäre konnten die neu erlernten Methoden und Techniken gleich ausprobiert werden. Dies alles geschah in geschützter und ungezwungener Umgebung.
 

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25.11.2023
Evelyn Richter. Ein Fotografinnenleben
Fahrt nach Leipzig und Führung durch die Ausstellung im Museum der bildenden Künste

In der Ausstellung werden neben Werk und Schaffen der Künstlerin, auch die Netzwerke und das künstlerische Umfeld vorgestellt. Auch das künstlerische Werk der Fotografin Eva Wagner-Zimmermann (1928–2015), einer engen Freundin und langjährigen Wegbegleiterin von Evelyn Richter, wird präsentiert. Ergänzt wird der Freundinnenkreis durch die in Berlin lebende Bildhauerin Christa Sammler (*1932). Die Ausstellung gliedert sich räumlich und inhaltlich in zwei Sektionen. In einem Ausstellungsteil werden in drei Räumen Werke der vier Freundinnen Ursula Arnold, Evelyn Richter, Christa Sammler und Eva Wagner-Zimmermann präsentiert. Ihre unterschiedlichen Lebenswege werden aufgearbeitet und kontextualisiert – auch, um sich der Frage zu nähern, wie Frauen ihrer Generation als Künstlerinnen tätig werden konnten. Ein zweiter Ausstellungsteil legt den Fokus auf Evelyn Richter als Fotobuchku?nstlerin. Ihr vollendetes Buch über Paul Dessau und das Sachbuch Entwicklungswunder Mensch werden in Form von Layouts, Probeabzügen und Porträtfotografien vorgestellt. Außerdem ist erstmals ein nicht realisiertes Buchprojekt zum Thema „Frauen in der DDR“ zu seen.

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04.10.2023
Aktion Lucia - Licht gegen Brustkrebs
Öffentliche Aktion auf dem Nicolaiplatz in Wernigerode

Mit der „Aktion Lucia – Licht gegen Brustkrebs“ wird alljährlich bundesweit in vielen Städten der Brustkrebsmonat Oktober eingeleitet. Am 4. Oktober wurden auch in Wernigerode wieder Lichter auf dem Nicolaiplatz angezündet. Dieses Jahr waren es 51. Diese Anzahl steht stellvertretend für 51 Frauen, die täglich in Deutschland an Brustkrebs versterben.

Die Aktion wurde unterstützt von OB Tobias Kascha, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wernigerode, der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V., dem Brustzentrum des Harzklinikums, der SHG Frauen nach Krebs und dem Frauenzentrum Wernigerode. Sven Weise, Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V., sprach in seinem Grußwort davon, wie wichtig es sei, neben der guten medizinischen Versorgung, die Patientinnen ganzheitlich zu betrachten und betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der psychoonkologischen Begleitung. Diese sei für Brustkrebspatientinnen im Landkreis Harz weiter ausgebaut worden. 

Wurden in den vergangenen Jahren 43, 48, bzw. 49 Lichter zur Aktion Lucia angezündet, ist die Zahl der täglich an Brustkrebs versterbenden Frauen inzwischen auf 51 gestiegen. Schwester Eva-Maria Schulze vom Brustzentrum des Harzklinikums führt dies vor allem darauf zurück, dass weniger Frauen die Möglichkeiten zur Früherkennung nutzen. Denn wie bei allen Krebserkrankungen steigen die Heilungschancen von Brustkrebs deutlich, wenn er in einem frühen Stadium erkannt wird. Sie appellierte daher an alle Frauen, die Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen.

                                                                      

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30.09.2023
Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland
Fahrt nach Berlin und Führung durch die Dauerausstellung des Jüdischen Museums

Facetten­reich, viel­stimmig und inter­aktiv zeigt die Dauer­ausstellung des Jüdischen Museums Berlin auf mehr als 3.500 Quadrat­metern jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland. Im Aus­stellungs­rundgang wechselt sich historische Erzählung vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit thematisch gebündelten Einblicken in jüdische Kultur und Religion ab: Was ist im Judentum heilig? Was passiert am Schabbat? Welchen Klang hat das Judentum?

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15.09.2023
Energiewende in Deutschland
Besuch des Windparks Druiberg bei Dardesheim

Energie aus erneuerbaren Quellen, wie Sonne und Wind, soll Energie aus fossilen Energieträgern, wie Kohle, und Kernenergie ablösen. Wir setzten uns mit den Klimazielen der Weltgemeinschaft und der Bundesrepublik Deutschland, dem eigenen Energieverbrauch und eventuellen Vorbehalten gegenüber erneuerbaren Energien sowie dem Spannungsverhältnis zwischen der Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien und dem Landschafts- und Naturschutz auseinander. Im Windpark fand eine Führung durch die Windkraftanlage inkl. Besichtigung der technischen Aggregate eines Windrades statt.

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12.08.2023
Käthe Kollwitz - "Aber Kunst ist es doch."
Fahrt nach Berlin und Besuch des Käthe Kollwitz Museums

Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin widmet sich der weltbekannten Grafikerin, Zeichnerin und Bildhauerin, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin lebte und arbeitete. Das Museum zeigt einen Überblick über das Schaffen der Künstlerin und stellt ihr Leben und ihre Werke in den historischen Kontext. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“

                   

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16.06.2023
St. Annenhaus Goslar

Besichtigung des ältesten, freihstehenden Fachwerkhauses der Stadt Goslar

Das St. Annen Haus besteht seit 1488 und verzaubert durch eine ganz besondere Atmosphäre. Neben Resten einer romanischen Kemenate beherbergt das Stift auch eine mittelalterliche Küche in der Diele, sowie eine Kapelle, die von einer zwei Meter hohen Schranke abgeschlossen wird. Besonders erwähnenswert ist der Barockaltar des Goslarer Meisters Jobst Heinrich Lessen und die Margaretendecke, die auf 32 Feldern Darstellungen aus dem Leben der Heiligen zeigt.

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26.04.2023
Gräfin Anna bittet zum Tee
Veranstaltung auf Schloß Wernigerode

Schloß Wernigerode ist auch ein „FrauenOrt“. Im Rahmen des Landesprojektes „FrauenOrte – Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt“ wird dort mit einer Tafel an Gräfin Anna, später Fürstin Anna, und ihr besonderes soziales Engagement erinnert. Zu ihrer Zeit war Anna aber auch bekannt für ihren Salon, einem Treff geselligen Austausches. In dieser Tradition luden Schloß Wernigerode, die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises und das Frauenzentrum nunmehr zum sechsten Mal zu einem Salon nur für Frauen ein.

Nach einer kleinen Führung, die eng mit Anna verbundene Orte im Schloß vorstellt, fanden sich die Besucherinnen in der historischen Halle ein. Hier trug die Berliner Schauspielerin Nicole Haase einen Text vor, der einen Rückschluss auf Annas Lebenswelt zulässt. In diesem Jahr war es die Erzählung „Wandlungen einer Äbtissin“ von Irene Forbes-Mosse (1864-1946) – eine Satire, die das Leben in einem altehrwürdigen adligen Damenstift aufspießt und von heiklen Ereignissen in einer Walpurgisnacht berichtet. Im Anschluss daran ergaben sich anregende Gespräche - ganz im Sinne der Salonkultur.

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22.04.2023
Auf den Spuren Brigitte Reimanns
Frauen- und literaturgeschichtlicher Stadtrundgang in Burg

Die Burger Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973) war eine bekannte Literatin der DDR und wurde nur 39 Jahre alt.

Temperamentvoll, begeisterungsfähig, lebenshungrig, engagiert und besessen von der Idee einer humanistischen Gesellschaft wirkte sie als Schriftstellerin. Sie arbeitete für Verlage, Rundfunk und Fernsehen und bekam Orden und Preise. Ihr Hauptwerk, der Roman „Franziska Linkerhand“, blieb aufgrund ihrer Krebserkrankung unvollendet. 1974 wurde dieser Postum veröffentlicht.

Bis heute hat ihr Werk nicht an Aktualität verloren. Es bewegt die Leserschaft und motiviert zu Mut und Zivilcourage, zur Auseinandersetzung mit politischen und philosophischen Fragen.

                                                              

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20.03.2023
Ich bin Du! - Doris Ziegler: Malerei
Fahrt nach Halle und Besuch der Sonderausstellung im Kunstmuseum Moritzburg

Doris Ziegler zählt zu den großen Namen der Leipziger Schule – und trotzdem ist die Malerin bis heute nur einem kleineren Publikum bekannt geworden. Eines ihrer Hauptwerke ist das Gemälde „Ich bin Du“ aus dem Jahre 1988. In der Entstehungszeit galt dieses Gemälde als Provokation, weil es vermeintlich feministische Positionen aus dem Westen in den Kunstraum DDR transformierte. Hier zeigt sich die Künstlerin in androgyner Gestalt zugleich als Mann und Frau. Die Künstlerin stellte damit die vorherrschenden Geschlechterrollen in Frage; lange Zeit vor der Akzeptanz der heute aktuellen Debatten um Sexus, Gender und Diversität.

    

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16.03.2023 - Harzer Volksbank Wernigerode
Von Bäumen und anderen Freunden
Eröffnung der Ausstellung der AG Malen und Zeichnen

Die Ausstellung „Von Bäumen und anderen Freunden“ ist bereits die dritte Ausstellung der AG Malen und Zeichnen, die 2012 gegründet wurde. Die Ausstellung ist noch bis zum 30.06.2023 in der Volksbank zu sehen.

Die AG Malen und Zeichnen trifft sich einmal wöchentlich im Frauenzentrum. Mentor ist der Wernigeröder Künstler Korvin Reich. Über neue Mitglieder würde sich die Gruppe freuen.

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05.03.2023
Internationaler Frauentag
Frauenpolitisches Frühstück
im Café Burgstraße, Burgstraße 18 in 38855 Wernigerode

Der Internationale Frauentag wurde 1911 als Kampftag für die Rechte der Frau erstmalig begangen. Hauptforderung damals war das aktive und passive Wahlrecht von Frauen. Aber wie sieht die Situation von Frauen gegenwärtig aus? Welche Forderungen haben sie heute? Was muss passieren, damit die Gleichstellung der Geschlechter vorankommt, und wie können wir das durchsetzen?

Über diese Fragen diskutierten wir bei unserer Frühstücksrunde mit vielen interessierten Frauen. Dabei bezogen wir uns auf die internationale Situation, auf die Situation in unserem Land und auch auf die konkreten Bedingungen für Frauen in unserer Stadt.


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Tag der offenen Tür

Mit Beginn dieses Jahres hat es im Frauenzentrum eine Veränderung gegeben. Irmtraut Blume hat den Staffelstab weitergegeben an Andrea Borchert, die das Frauenzentrum seit 01.01.2023 leitet. Am TAG DER OFFENEN TÜR blickten wir zurück auf die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre und gaben einen Ausblick auf neue inhaltliche Schwerpunkte und kommende Veranstaltungsangebote. Ungefähr 40 interessierte Frauen besuchten den Tag der offenen Tür.


25.01.2023
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Debatten um die Erinnerungskultur in Deutschland
Vortrag und Diskussion von/mit Dr. Viola Schubert-Lehnhardt, Halle

Verdrängen, vergessen, verschweigen – sollen lange Zeit die Debatten in beiden deutschen Staaten zum Umgang mit Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus geprägt haben. Nur zögernd und häufig erst nach der Aufführung des Filmes „Holocaust“ im Ausland habe die Auseinandersetzung Fahrt aufgenommen. Die DDR als "per se antifaschistischer Staat" habe jede Verantwortung für die NS-Verbrechen abgelehnt. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage des Lebens und Wirkens jüdischer Menschen in der DDR und ihrem Beitrag zu einer anderen Erinnerungskultur.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt e. V.
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  24.01.2023
Plötzlich Poetin!? Anna Louisa Karsch – Leben und Werk.

Ausstellung zum 300. Geburtstag der Dichterin

Fahrt nach Halberstadt und Besuch der Sonderausstellung im Gleimhaus

Das GLEIMHAUS Museum der deutschen Aufklärung in Halberstadt zählt auch zu den FauenOrten in Sachsen-Anhalt. Die aktuelle Sonderausstellung ist Anna Louisa Karsch (1722-1791) gewidmet, die eine der außergewöhnlichsten und schillerndsten Dichterinnen ihrer Zeit war. Karsch wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, war Rinderhirtin und Magd und wurde zur gefeierten Poetin! Dreißig Jahre lang war sie mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim befreundet, der es sich zur Aufgabe machte, Gedichte und Briefe seiner Freundin zu sammeln. Die Ausstellung betrachtet das Leben und Werk der Karschin. Deutlich wird, dass die Dichterin ihre ‚Entdeckung‘ selbst vorbereitet hatte und dass es ihr gelungen ist, bis ans Ende ihres Lebens im Gespräch zu bleiben. Zudem werden wichtige Aspekte ihrer Dichtung und ihres Briefschreibens näher beleuchtet.

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